New York, New York

23 03 2009

Nachdem es die letzte Woche ein wenig ruhiger geworden ist und andere Dinge mich beschäftigt haben ist heute erneut die Zeit gekommen, von meinen Erlebnissen zu berichten.

Wir schreiben Dienstag den 17. März 2009. CDS hatte geladen. Wozu? Witzigerweise zu einem kleinen Orientierungsseminar in Sachen Visum, Wohnungssuche, Krankenversicherung etc.

Im Endeffekt wurde sich dann nur auf die Do’s and Dont’s in Visafragen beschränkt. Immerhin weiss ich jetzt, dass falls ich jemanden in volltrunkenem Zustand über den Haufen fahre und er dann auch noch sterben sollte mein Visum ungültig wird und ich niemals mehr wieder in die USA einreisen darf – wobei das wahrscheinlich meine geringste Sorge wäre.

Also, zurück zu Dienstag. Da die Versanstaltung um 15 Uhr beginnen sollte beschlossen Stephan und ich kurzerhand schon morgens den NJ Transit nach New York Downtown zu nehmen um die Stadt ein wenig zu erkunden.

Gesagt, getan. Um 9 Uhr in der Früh wurde der Zug bestiegen und knapp 1 1/2 Stunden später war New York Pennstation erreicht. Sehr schön, dachte man sich und stiefelte los. Der erste Besuch galt erneut dem Times Square der auch beim 2ten oder 3ten Mal total überwältigend ist.

Lichter, Autos und Menschen wohin das Auge blickt. Reizunterflutung sieht anders aus. Jedenfalls wurde dort erstmal Bekanntschaft mit …(ich habe gerade seinen Namen vergessen) gemacht, der mir Stolz sein eigens produziertes Album unter die Nase hielt. “ Ob ich das denn haben wolle“, frug er und schlug mir kameradschaftlich auf die Schulter.

„Klar, aber das Kostet bestimmt.“, war meine Antwort. „No maaahaaan, it’s for you.“

Überwältigt, ob solcher Freundlichkeit schlug ich ihm meinerseits auf den Rücken und griff nach der CD. Als ich mich gerade umdrehen wollte erscholl ein „C’mon, make a donation for me and my friend.“ Hatte ich den Braten doch schon gerochen. Meine vielen Versuche ihm die CD daraufhin wieder zurück in die Hand zu drücken scheiterten mit viel Geschrei und Schultergeklopfe und so sah ich mich genötigt einen nicht näher bezifferten Betrag in seine Hand zu legen um mich daraufhin fragen zu lassen, ob ich denn nicht das gleiche nochmals für seinen Freund hinterlassen wolle.

„No“, war meine Antwort und nach kurzem diskutieren wurde es den beiden dann wohl auch zu blöd und sie liessen mich von dannen ziehen. Sehr schön, bescheuerten Einkauf kann ich nun auch abhaken, dachte ich so bei mir und bin nun stolzer Besitzer zweier selbstgebrannter CD´s mit Tintenstrahlcover und Gangsterhiphop at its best.

Daraufhin wurde noch ein kleiner Abstecher in den Central Park gemacht und dann war CDS an der Reihe. Da saß man also an einem runden Konferenztisch mit 20 anderen Mitpraktikanten, musste sich kurz vorstellen (wie ich es hasse liebe) und danach reihum noch die Antworten zu einem Visaquiz vorlesen. Gottseidank Leider war das ganze schon  nach 1 1/2 Stunden vorbei und man begab sich in einen nahegelegenen Pub um sich ein wenig zu unterhalten.

Dies war, dank St. Patricks Day leider nicht wirklich möglich denn der Laden war komplett überlaufen aber trotzdem ganz lustig. Zum würdigen Abschluss des Tages wurde dann noch ein kleiner Abstecher zum Battery Park unternommen um sich den Sonnenuntergang und die Freiheitsstatue anzusehen.

Hier die Fotos:

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2 responses

24 03 2009
Britta

nee, solche Gauner! ist ja echt krass, was die sich alles einfallen lassen um Touristen abzuzocken. hoffe du bist nicht allzu viel Geld los geworden.
ach ja: dieser m&m´s shop ist ja total cool! liebe Grüße, hoffe wir können bald mal wieder skypen…

26 03 2009
thomas

brandi burkhardt 😀

fazit: die eichhörnen sind
1. fett
2. überhaupt nicht menschenscheu 😉

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