Rückblick

23 03 2009

Nachdem ich jetzt noch viel mehr neue Einträge schreiben könnte verlässt mich erstens die Lust, zweitens habe ich Hunger, drittens ist der Kaffee leer und viertens habe ich nur noch knapp eine halbe Stunde Internet hier im Starbucks.

Bleibt mir also für heute erstmal die Segel zu streichen. Nicht jedoch bevor ein klitzekleines Fazit gezogen wurde denn, tadaaaa, der erste Monat ist vorbei. Eigentlich unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist. Zuallererst bleibt zu sagen dass die Erfahrungen und Eindrücke , welche ich in den vergangenen vier Wochen gesammelt haben mich einerseits fast schon überfordern, andererseits auch formen was beileibe nicht negativ ist.

Auch wenn sich meine Sicht der Dinge in den verbleibenden 5 Monaten bestimmt noch ändern wird will ich es mir doch nicht nehmen lassen (und sei es nur um am Ende noch einmal auf diesen Eintrag zurück zu blicken) einige Stichpunkte zu sammeln.

  • Amerika ist genau so wie ich es mir vorgestellt habe
  • Die Freundlichkeit hier ist umwerfend – sei es in Geschäften oder auch auf der Strasse. Ich bin noch niemals so oft von wildfremden Menschen angesprochen worden und meistens entwickelt sich daraus auch ein nettes, kurzes Gespräch.
  • Fast Food macht dick
  • Amis können kein Auto fahren
  • 65 Mph auf einer 6-spurigen Autobahn sind einfach viel zu langsam
  • Geldstrafen tun hier wirklich weh, auch wenn ich das noch nicht am eigenen Leib erfahren habe (10 Mph zu schnell irgendwas um 100$, 20 Mph zu schnell + schlecht gelaunter Cop können eine Nacht in staatlichem Hotel bedeuten)
  • Sicherheitsvorkehrungen wohin das Auge blickt – werde langsam selber paranoid
  • Spritkosten von 1.70$ pro Gallone (3.7irgendwas Liter) sind ein Traum
  • Lebensmittel sind sau teuer
  • einen Kaffee bei Starbucks mit der Kreditkarte zahlen – unbezahlbar
  • ich habe endlich das Kreditkartenbezahlprozedere mit Trinkgeld verstanden
  • Ich habe Mautstationen verstanden
  • „How are you“ bedeutet nicht, dass dein Gegenüber wirklich wissen will wie es dir geht
  • Meine europäische Herkunft erkennt man daran, dass ich nicht unter 15 Grad meine Jacke aussziehe. Ehrlich, während ich noch Angst habe Reinhold Messner, wenigstens mit fusstechnischer Verstümmelung Konkurrenz zu machen wird hier im Minirock oder kurzer Hose + Flip Flops herumstolziert
  • Verkehrsregeln sind besser durchdacht als daheim – wenigstens was Schilder angeht
  • In einer Kneipe nach dem Ausweis gefragt zu werden kann alles
  • In einer Firma wie Siemens zu arbeiten habe ich, leider, überschätzt
  • United Airways schuldet mir einen Laptop
  • Fast Food macht wirklich dick
  • Fast Food ist lecker 😉
  • Ich bin jetzt offiziell Jens aka. J-Love (Geschichte hierzu kommt später)
  • The few, the proud, the marines – hat mich bald
  • Heldenverehrung ist hier Pflicht
  • Fragen danach, wie die Autos in Deutschland aussehen und ob die auch so seien wie hier bringen mich immer wieder zum lachen
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2 responses

24 03 2009
Dad

Guten Morgen mein Lieber,
da warst Du aber sehr fleißig. Ich freue mich über Dein positives Fazit und wünsche Dir noch weitere 5 gute Monate in USA.
Macht richtig Lust auf selbst erleben 😉
Liebe Grüße

25 03 2009
Viktor

Lieber J-Love,

ich bin verdammt stolz auf Dich. Drück Dir die Daumen für die weitere Zeit. Freu mich, wenn ich Dich besuchen darf.

Duftes Zwischenfazit!

Liebste Grüße aus der Heimat,

Viktor

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