Die Fast-Food Abrechnung

8 04 2009

Nach nun gut 6 Wochen täglichen Fast Food Genuss Verbrauch wird es heute mal Zeit ein kleines Zwischen- oder auch Endfazit zu ziehen.

Da ich natürlich viel selbst ausprobieren muss gepaart mit meiner unvergleichlichen Faulheit meiner nicht ganz so ausgeprägten Disziplin habe ich mir nun eigentlich so gut wie jeden Tag die doppelte bis manchmal dreifache Menge der “erlaubten” Kalorienanzahl reingehauen.

Warum? Naja, die Antwort hierauf ist relativ einfach. Erstens geht es schnell, zweitens ist es “billig” und drittens hatte ich keine Küche. Okay, das dritte Argument zieht nicht wirklich da ich mir ja auch etwas “gesundes” hätte kaufen können aber nun gut.

Dass das nicht ohne Folgen bleibt hätte man sich ja denken können – ich erfahre es gerade :-).

Es ist schon erstaunlich aber für einen minimalen Einkauf mit z.B Brot, Käse, Milch und Obst/Gemüse legt man hier mal schnell 50$ auf den Tisch und das ganze hält vielleicht 3 Tage, wenn´s hochkommt. Für das Geld kann ich theoretisch knapp 10 Mal warm essen gehen.

Außerdem ist es wirklich höchst kompliziert den vielen Verlockungen hier aus dem Weg zu gehen. Man findet Burgerläden, Diner, Süßwarenkramläden an jeder Ecke. Selbst wenn man z.B durch New York läuft gibt es an jeder Straßenecke einen Essenstand mit Leckereien für Zwischendurch. Und da soll noch einer standhaft bleiben.

Ich muss zugeben dass ich bis heute nicht herausgefunden habe weshalb hier solch unbeschreibliche Mengen an Fett zum kochen verwendet werden. Klar, Fett ist Geschmacksträger und so ein vor Fett triefender Burger kann auch echt was, jedenfalls am Anfang aber das hier ist schon extrem.

Herrgott, sogar die Salatsoße ist so dickflüssig dass sie einem fast den Teller durchschlägt, quält sie sich aus der Flasche. Endless Fries zum Burger – klar nehm ich mit :-).

Zu den Auswirkungen bleibt folgendes festzuhalten – Gewichtszunahme brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen ;-).

1. Das Problem an einer solch “extremen” Menge an Kalorien ist die Schlappheit. Himmel, wer mal versucht hat nach einem Mittagessen mit ca. 3000 Kalorien noch irgendwas anständiges, wenigstens arbeitstechnisch auf die Beine zu stellen wird verstehen, dass das einfach nicht möglich ist. Das einzige was noch einigermaßen funktioniert ist das aufrechte schlafen im Bürostuhl und selbst das wird, dank bauchiger Erdanziehung mit der Zeit immer schwerer ;-). Im Ernst, man muss ziemlich kämpfen bis man wieder zu der Vormittagstischzeit zurückgefunden hat.

2. Unausgeglichenheit. Bei mir stellt sich in den letzten Tagen eine geradezu manische Stimmungslage ein. Man wird nervös, hibbelig und gereizt. Herr Hoch und Frau Tief (oder andersrum ;-)) geben sich so zu sagen die Klinke in die Hand. Konnte man vielleicht an einem meiner letzten Beiträge ganz unterschwellig bemerken ;-).

Aus diesem Grund werde ich auch hiermit den täglichen Kalorienkonsum einschränken – wenigstens bis sich alles wieder beruhig hat 😉. Wie man immer so schön sagt, die Menge machts und das werde ich für mich auch beherzigen.

Deshalb ging es auch heute zu Superfresh um erstmal schön Vitamine einzukaufen – und das noch nicht einmal in Tablettenform 😉 und zum Mittag gabs Salat. Selbst abends blieb ich standhaft und bestellte mir einen Salat bei McDonals – leider gibts hier den kleinen Gartensalat für 1 Euro nicht aber egal.

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One response

9 04 2009
Britta

ich möchte auch einen Laden haben der Superfresh heißt. 🙂

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