Jens @ Atlantic City oder

10 05 2009

die Geburt des Glückskindes.

Es war wieder soweit. Nach einer langen und arbeitsreichen Woche ging es für mich am Samstag nach Atlantic City. Natürlich durfte auch der Vorsatz mein hart erarbeitetes Geld zu verzocken nicht fehlen, dazu aber später mehr.

Um halb 12 ging es dann auch los in Richtung Glücksspiel und Spass. Nach gut 1 1/2 Stunden fahrt war das Ziel erreicht und Schilder wiesen uns den Weg zum Boardwalk.

Dort versammelt sich auch alles was man sich wünscht. Geschäfte, Restaurants und Casinos liegen Mauer an Mauer an einer langen Strandpromenade. Auf der einen Seite rauscht das Meer, auf der anderen das Geld. Jedenfalls rauscht das Geld aus dem Geldbeutel in die Spielautomaten.

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Unser erster Weg führte uns direkt an den Strand um sich ein wenig abzukühlen. Wenigstens die Füße.

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Danach zurück auf die Promenade und ab ins Vergnügen. Unser erstes Ziel war das Tropicana. Man kann sich das ganze ungefähr so vorstellen – abgedunkelter Raum mit hunderten Automaten, blinkenden Lichtern und einer unglaublichen Geräuschkulisse. Überall klingelte, blinkte und rauschte es. Der totale Eindrucksüberfluss. Wie hält man Spieler lange an den Tischen? Richtig, man bringt ihnen Getränke an die Automaten und das rauchen ist auch erlaubt. So sitzen Leute da stundenlang vor den Automaten und drücken Knöpfe, freuen sich und drücken wieder. Ich finds ja für ein paar Minuten ganz spassig aber einen ganzen Tag nur vor den Automaten hängen? Nicht wirklich.

Auch das Casinohopping ist wohl eine beliebte Sportart. Als Vielzocker kann man sich eine Karte in jedem Casino besorgen und diese in den Automaten schieben, so braucht man nicht immer Geld und wir fanden auch eine Dame die wir in mehreren Casinos wiedertrafen.

An ihrem Schlüsselbund baumelten mehrere solcher Casinokarten und die wird sie wohl auch überall zum glühen gebracht haben.

Will man an die Roulette oder Black Jack Tische muss man leider mit einem Mindesteinsatz von 15 bis 25 $ rechnen und das war mir dieses Mal ein wenig zu viel. Zumal man Leute sieht die in knapp 3 Minuten 50 Dollar auf den Kopf hauen. Beim nächsten Mal vielleicht ;-).

Diese beiden Fotos wurden von mir unter größter Gefahr für Leib und Leben gemacht. Okay, nicht wirklich aber nach den beiden Fotos schrie auch gleich eine nette Securitydame in meine Richtung:

“No Pictures!”. Okay, dann halt nicht. Leider erkennt man mal nüscht darauf wie ich soeben feststellen muss aber was solls :-).

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Also ab an die Automaten, Geld eingeschmissen und immer auf den Knopf gedrückt. Kurzes rotieren der Symbolscheiben und schon waren 25 Cent weg. Also wieder gedrückt, rotieren und Geld war weg.

Im Tropicana ließ ich auch erstmal knapp 8 $ ohne jedweden Gewinn zurück und so ging es zurück auf die Strasse.

Unser nächstes Ziel war das Cesars und hier ereignete sich die Geburt des Glückskindes.

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Wir also durch die Gänge gestreift und am Ausgang bei einigen hübsch blinkenden Automaten stehengeblieben. Wiedermal Kohle rausgeholt und ab gings. Ich also wieder knapp 7$ im Automaten versenkt und dann kam er. Dominik ließ sich auf den Stuhl neben meinem fallen, schob sein Geld in den Automaten und drückte auf die Taste. Blinken, rotieren und bääm – 50$ gewonnen. Ein Druck! Einer! Der totale Wahnsinn. Der Trip war finanziert :-). Auch die weiteren Male gewann er in regelmäßigen Abständen immer wieder einige Credits und im Endeffekt kamen wir mit +- null wieder nach Princeton zurück.

Ein weiteres Casino, welches wir zwar besichtigten aber in dem wir diesmal kein Geld ließen war das Bally´s. Wirklich sehr schön im Wild West Stil aufgemacht. Endlich hat sich mal jemand ein wenig Mühe gegeben und man sah nicht nur das Geld aus der Tasche ziehen im Vordergrund.

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So wanderten wir den kompletten Boardwalk einmal hoch und einmal runter. Ein nettes Restaurant welches wir sahen war das Rainforest Cafe. Von innen sehr schön aufgemacht mir Krokodil, Fischen und Schlange. Okay, manches war nicht echt ;-).

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Eine wirklich schöne Abwechslung war eine Straßenshow zweier wirklich lustiger Zeitgenossen. Nachdem sie erst einmal auf der Promenade Werbung machten gings dann in das nahegelegene Amphitheater in welchem sie uns mit lustigen Sprüchen und ein wenig Akrobatik unterhielten und als der eine den anderen zum Finale noch auf seinem Kopf drehte rastete die Menge aus. War aber auch wirklich gut!

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Langsam aber sicher näherte sich auch dieser Tag seinem Ende und so wurde gegen halb 8 der Heimweg angetreten. Ich muss sagen, wirklich viel viel Spass gehabt und viel neues gesehen und erlebt. So könnte jedes Wochenende ablaufen!

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5 responses

14 05 2009
Flo

Dieser Beitrag erscheint nicht auf der Startseite, deshalb gibt es wahrscheinlich noch keine Kommentare!
Änder das mal, bin auch nur durch Zufall draufgekommen!

15 05 2009
Britta

also ich konnte ihn schon die ganze Zeit sehen 🙂

15 05 2009
thomas

hey
gabs das queen nofretitis eigentlich auch? 😀 würd mich mal interessieren ;D
ansonsten cooler beitrag, coole bilder 😀
respekt (ich will auch hin, aber an den pokertisch :D)

17 05 2009
Viktor

Ui, Du erlebst wieder Sachen. Naaheidisch! Wenn ich rumkomme, machen wir auch so ne Straßenshow 🙂

21 05 2009
horst

Hallo Jens, zunächst vielen Dank für deine lieben Geburtstagswünsche. Aus einer solch großen Entfernung würde mir übrigens noch nie zum Geburtstag gratuliert!
Ich hoffe, du hattest viel Spaß bei deinem Kanada-Trip und wurdest so richtig nass bei der Fahrt mit einer „maid of the mist“.
Liebe Grüße Horst und Ursel

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