Previously on “Jens in Canada”

2 06 2009

Nachdem ein fantastischer Vormittag an den Niagarafällen verbracht wurde, zusammen mit einer wunderbaren Fahrt mit der “Maid of the Mist IV”, welche uns mitten ins Geschehen und die tosenden Wassermassen der Fälle brachte wurde gegen Mittag die Weiterfahrt in Richtung Toronto angegangen.

Diesmal nicht im Ford Focus sondern dem Kia irgendwas und somit auch bedeutend bequemer was vielleicht auch daran liegen kann dass ich vorne gesessen bin :-).

Nach knapp 1 1/2 Stunden Fahrt was hier wirklich eine lächerlich kurze Strecke ist konnte man sie sehen – die Skyline Torontos.

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Schon mal ein recht netter Anblick. Das Hotel welches wir uns ausgesucht hatten lag Mitten in Downtown also eigentlich alles recht bequem zu Fuss zu erreichen ja wenn, ja wenn es denn irgendetwas geben würde was man zu Fuss erreichen möchte.

Das Fazit vorweg, Toronto ist ziemlich langweilig. Ernsthaft, wir hatten eigentlich alle Sehenswürdigkeiten in knapp einem halben Tag abgearbeitet .

Aber zurück – wir hatten also das Hotel relativ unkompliziert erreicht und waren wirklich angenehm überrascht. Recht grosses Zimmer, sauber und da wir den Preis durch 4 teilten auch sehr erschwinglich.

Nachdem die Koffer ins Zimmer geschleppt waren ging es dann auch sofort wieder zurück auf die Strasse, schließlich war noch viel Zeit die Gegend zu erkunden. Also, gesagt, getan und erst einmal ein wenig planlos in der Gegend herumgelaufen.

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Canadas größtes Einkaufszentrum war dann doch einen Besuch wert und was man auf den Bildern sieht ist auch nur ein Stockwerk, es ging dann noch 3 Ebenen nach unten was schon beeindruckend ist. Allerdings hatte man sich hieran auch recht schnell satt gesehen und da das Essen im Foodcourt nicht besonders war ging es dann auch schnell weiter.

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Einige alte Gebäude durften natürlich auch nicht fehlen.

Was nun folgte kann ich eigentlich nur mit psychischer Folter erklären. Wie man vielleicht weiss, oder auch nicht bin ich jetzt nicht unbedingt der allergrößte Freund von Höhe. Nein, wirklich nicht. Alles über ein paar Metern wirkt nicht wirklich vertrauenerweckend und ich bin immer noch fest der Überzeugung das der Mensch nicht für große Höhen gemacht ist.

So kam es zum Beispiel das ich in Philadelphia auf der Feuerleiter im 22ten Stock stand und ich glaube mich zu erinnern das danach der Abdruck meines Rückens in der Wand zu sehen war.

Was gibt es also schöneres als auf die zweithöchste von Menschenhand gebaute Aussichtsplattform zu gehen? Naja, mir fallen da spontan Sachen wie Wurzelbehandlungen ohne Narkose, Sonnenbrand in der Kniekehle oder Wadenbeintrümmerbrüche ein.

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CIMG1610 Hier sollte es also raufgehen. Natürlich und wen wundert es im Glasfahrstuhl.

Als kleine Aufmunterung für Leute wie mich kann man sich von dem Mountieelch trösten lassen

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Und nein, geheuer war mir die ganze Sache wirklich nicht.

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Die erste Plattform befindet sich auf ungefähr 370 Metern Höhe und ich gebe es ja zu, der Ausblick ist wirklich nicht von schlechten Eltern.

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Aber das ist noch nicht genug. Als wäre es nicht schon hoch genug gewesen und ich habe wahrlich Blut und Wasser geschwitzt hat sich irgend ein Scherzboldt überlegt wie witzig es doch sei einfach Glasbausteine in den Boden zu integrieren damit man auch richtig schön sehen kann wo man ungefähr aufschlagen würde wenn der Boden durchbricht – und ich bin mir sicher es manchmal verräterisch knarren gehört zu haben und ja, der Turm hat sich bewegt!

CIMG1629 Ich habe es nicht übers Herz gebracht mich auf die Scheibe zu stellen. Wirklich es ging einfach nicht.

IMG_4601 Man muss es ja auch immer übertreiben also ging es zum Abschluss noch einmal knapp 80 Meter höher auf insgesamt knapp 450 Meter.

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Und da war dann aber auch Schluss. Noch höher hätten mich keine 10 Pferde gebracht. Nach ungefähr 200 Jahren (vielleicht war es auch nur gefühlt) ging es dann wieder in den Fahrstuhl und dem sicheren Boden entgegen!

Ich hatte es überstanden und das auch nicht ohne ein klein wenig Stolz zu sein, allerdings musste ich danach sofort ins Hotel meine komplett nassgeschwitzten Klamotten wechseln :-).

Der nächste Tag verlief relativ unspektakulär denn aus irgend einem Grund machen die Kanadier relativ viele Läden am Sonntag einfach zu. Hallo?

Aus diesem Grund wurde morgens erst einmal schön gefrühstückt und dann ein Gewaltmarsch durch die Stadt unternommen. Vorbei am Künstlerviertel von dem es hier keine Bilder gibt und kreuz und quer durch Toronto. Wirklich spektakulär war aber eigentlich nichts. Alles ganz nett und das wars.

Achja, die Uni lässt mich auch hier nicht in Ruhe:

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Trotz weniger unternehmerischer Möglichkeiten war es ein wirklich gelungener Ausflug der mich endlich mal wieder ein wenig von allen Siemens Sorgen entfernt hat!

Um endlich mal zum Abschluss zu kommen, die Rückfahrt dehnte sich dann auf knappe 13 Stunden aus wobei 10 wieder im Focus verbracht wurden.

Aber es gab Eis

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und einen Lamborghini haben wir aber mal sowas von versägt – der konnte nur noch unsere Rücklichter sehen 🙂

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Okay, erkennt man nicht unbedingt, war aber wirklich einer!

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6 responses

2 06 2009
Florian

Beeidruckende Bilder,
Mach weiter so!

War bestimmt ein geiler Tripp,

Gruesse aus Spanien,
Florian

2 06 2009
thomas

zu dem hirsch gehoert aber noch ein flying hirsch

2 06 2009
Jens

Also, ich suche und suche und finde einfach keinen Hirsch 😉 … und flying elche waeren neu 🙂 oder meint da jemand etwa die Person rechts neben dem Elch 🙂 …Tztztz

2 06 2009
Britta

tom, du solltest weniger Bier trinken 🙂

2 06 2009
Jens

also deswegen habe ich ploetzlich so ein unstillbares verlangen nach einem Bier gehabt. Jetzt macht alles Sinn 🙂

7 06 2009
Florian

Amen.

😀

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