Jens @ Washington I

7 07 2009

Etwas großes Stand ins Haus. Independence Day. Genauer gesagt der 233. Geburtstag der U.S and A. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden und so beschlossen wir die nicht so lange Fahrt nach Washington anzutreten.

Ab in die Schaltzentrale der Macht, den Mittelpunkt der Erde oder einfach zu “the Mall”. The Mall wird der Bereich genannt in dem sich so alles befindet was sich in Washington zu sehen lohnt, also das weiße Haus, das Washington Monument, die Lincoln Statue oder auch das Capitol. An den Seiten des Areals finden sich viele Museen, unter anderem auch das Air and Space Museum aber soweit sind wir noch nicht.

Es versprach ein grandioses Wochenende zu werden und das wurde es dann auch und ich werde nicht müde meinen Schatz an Superlativen in diesen Beiträgen zu gebrauchen.

Wie in Canada werde ich wohl die Reise in mehrere Beiträge packen müssen – es gibt einfach zu viel gerade in meinem Kopf rumspukt und den Weg nach außen sucht.

Der Plan sah vor am Freitag um 9 Uhr loszufahren was uns auch erstaunlich gut gelang. Eine Kleinigkeit zu Feiertagen hier – fällt ein solcher auf das Wochenende wird bei einem Samstag der vorangegangene Freitag ebenfalls als Feiertag angesehen, bei einem Sonntag der folgende Montag.

Freitag war also frei und wir verließen pünktlich um kurz nach 9 den Siemens Parkplatz. Die Fahrt war auf knapp 4 Stunden angesetzt und das haben wir auch erstaunlich gut geschafft. Kleinere Raucherpausen und um kurz 2 trafen wir im Hotel ein.

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Ich habe mich ja schon ein paar Mal über die Autofahrersituation hier gewundert aber ein Auto auf der Fahrt hat wirklich den Vogel abgeschossen. Den TÜV bekommt man ja schon für einige nette Worte und eventuell ein bisschen Bein zeigen wobei ich nicht sicher bin ob das immer funktioniert ;-). Auf Ladungssicherheit wird auch nicht wirklich geachtet und so muss sich die nette Damen hier wohl gedacht haben – wie kriege ich möglichst viel auf unter und in mein Auto.

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Aber aus welchem Grund die Kühlbox an diesem Platz montiert ist bleibt mir wohl immer und ewig ein Rätsel.

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Holiday Express in Springfield 🙂 – Homer lief mir leider nicht über den Weg aber vielleicht war es auch das falsche. Egal, also kurz die Koffer im Hotelzimmer verstaut und ab ging es mit der Metro nach Washington Downtown. Das Wetter war herrlich. Blauer Himmel, Sonnenschein und 30 Grad. Der Sommer ist da.

Die Fahrt dauerte nur knappe 10 Minuten (exklusive einiger Minuten planlosem rumstehen vor den Metroplänen) und schon befindet man sich mitten drin. Nach einem kurzen Stop bei Quiznos und einem ordentlichen Sub ging es weiter. Unser erster Weg führte uns zum weißen Haus. Menschenmengen quetschen sich vor dem einzigen Punkt am Zaun der einen Blick auf Obamas Arbeitsplatz liefert.

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Bis auf einen Kerl auf dem Dach (die Meinungen gehen zwischen einem Scharfschützen und dem Hausmeister welcher die Frisbee 1 für Barack geholt hat, hin und her) war hier aber nicht wirklich viel zu sehen da so gut wie alles von Bäumen verdeckt ist. Ob das nun aus Sicherheitsgründen ist oder weil es Barack einfach besser gefällt bleibt hier mal dahingestellt.

Vom weißen Haus sind es ungefähr 200 Meter Luftlinie zum Washington Monument und von dort aus ist man auch recht schnell beim “reflection pool” der aus Forrest Gump ein Begriff sein könnte und dem World War II Memorial .

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Nächster Halt war beim guten, alten Abe der von seinem Sessel aus bequem in Richtung Capitol schauen kann.

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Weiter ging es zum Jefferson Memorial und von dort aus zum Capitol. Die Füße qualmten und so kam uns eine kleine Verschnaufpause gerade recht. Am Abend des 4. Juli gibt es eine große Show vor dem Capitol. Da diese natürlich geprobt werden muss kann man am Abend zuvor der Generalprobe beiwohnen – bis auf die Sicherheitsschleusen mit Metalldetektoren komplett frei.

Finde ich mal eine sehr gute Idee und so kam es auch dass man, während Aretha Franklin die Hymne singt mit Gänsehaut dasteht. Man kann ja vom dem patriotischen Tamtam halten was man mag aber wenn man da mitten drin steht kribbelt es schon ganz gewaltig. Achja, eine kleine Nachricht von Obama durfte natürlich auch nicht fehlen.

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Danach noch den Auftritt einiger Mitglieder der Sesamstraße verfolgt und dann meldete sich der Magen doch unüberhörbar. Es sollte sich doch was zu essen finden lassen und ab ging es zur Union Station in den Foodcourt. 20 Geschäfte von denen 19 geschlossen waren aber Johnny Rocket war offen und dort hatte ich den wohl besten Milchshake aller Zeiten! Butterfinger Deluxe Shake :-). Die absolute Geschmacksexplosion!

Und selbst mit 28 Jahren kann ich mich noch über ein Ketchupsmileygesicht auf meinem Teller freuen.

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Dank Dominiks Garmin GPS konnte wir den kompletten Weg tracken den wir gelaufen sind und hier ist das Ergebnis:

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Morgen berichte ich über Paraden, Feuerwerk und den ersten Sonnenbrand der Saison :-).

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